Die ukrainische Stadt Bachmut wird 455 Jahre alt. Heute ist dieses Datum viel mehr als nur eine Ziffer im Kalender – es ist ein Symbol des Kampfes, der Erinnerung und der Unerschütterlichkeit. An einem regnerischen Tag fand auf dem Platz der Unabhängigkeit in Kyjiw eine großangelegte Veranstaltung "Bachmut. Unerschütterliche Namen" statt. Die Veranstaltung brachte Familien gefallener Krieger, Vermisster und Kriegsgefangener, Militärangehörige sowie Vertreter der Behörden, der Öffentlichkeit und Freiwilliger zusammen.

Bachmut ist heute zerstört und vorübergehend von russischen Eroberern besetzt. Doch es lebt in den Herzen seiner Bewohner, in den Erinnerungen von Vertriebenen und in den Namen der Helden, die es verteidigten. Anlässlich des Jahrestages präsentierte die "Ukrposhta" eine Sondermarke mit dem legendären Stele und historischen Gebäuden der Stadt, deren Design die Bachtschuten selbst ausgewählt hatten.

Trotz des schlechten Wetters versammelten sich mehr als 400 Teilnehmer auf dem Hauptplatz der Hauptstadt. Menschen kamen mit Porträts ihrer Angehörigen, um der Verstorbenen durch eine Gedenkminute zu gedenken. Ein gemeinsames Gebet für die Verteidiger wurde vom Kaplan der Präsidialbrigade, Pater Konstantin, geleitet.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Bilohoroder-Gemeinde teil, insbesondere Viktorija Polischtschuk, Sekretärin des Veteranenrats, deren Ehemann als vermisst gilt. Der Leiter der Gemeinde, Anton Ovsijenko, betont: Hinter jedem offiziellen Status steht eine konkrete Person, auf die zu Hause jeden Tag Eltern, Ehefrauen, Ehemänner und Kinder warten.

Dieser Tag in Kyjiw war eine Erinnerung daran, dass Bachmut vor allem seine Menschen sind – ihr Schmerz, ihr Glaube und ihre Hoffnung. Die Gemeinden unterstützen weiterhin die Familien der Helden, damit niemand mit seinem Warten allein gelassen wird.

Ewiges Andenken an alle Patrioten, die ihr Leben für die Ukraine gegeben haben. Wir glauben, dass jeder Gefangene und jeder Vermisste nach Hause zurückkehrt und das freie ukrainische Bachmut unter einem friedlichen Himmel wieder erblüht.
