Zum vierten Tag in Folge wird Kiew und die Region Kiew von ständigen feindlichen Angriffen heimgesucht. Heute wurde die Bilohoroder Gemeinde wieder beschossen.
Bei dem Angriff wurden die Lagerhallen des Netzwerks "Aurora" im Dorf Stoianka getroffen. Nach vorläufigen Angaben wurden die Wohninfrastruktur, Privathäuser und soziale Einrichtungen der Gemeinde nicht beschädigt. Es liegen derzeit keine Informationen über Todesfälle oder Verletzte vor.

An der Einsatzstelle arbeiten Einheiten des Zivilschutzes, die Polizei und alle Notfalldienste, die Brandbekämpfung läuft. Der Rat der Bilohoroder Gemeinde richtet einen Krisenstab ein, um mögliche Anrufe von Bürgern zu registrieren und die notwendige Hilfe zu leisten. Außerdem wurde für die Rettungskräfte die Versorgung mit Wasser, Verpflegung und allem Notwendigen organisiert.

Aufgrund des starken Rauchs werden die Einwohner von Stoianka, Horenychi, Muzychychi und angrenzender Gebiete entlang der Straße nach Zhytomyr aufgefordert, Fenster zu schließen und sich ohne dringende Notwendigkeit nicht draußen aufzuhalten.
Der erneute Anschlag auf das ukrainische Geschäft und zivile Objekte zeigt erneut das Ziel des Feindes – die Wirtschaft und das alltägliche Leben der Menschen zu zerstören. Doch es wird ihnen nicht gelingen, den Durchhaltewillen und die gegenseitige Unterstützung der Ukrainer zu brechen. Die Gemeinde hält zusammen, arbeitet am Wiederaufbau und dankt jedem, der die Folgen des Anschlags beseitigt.
